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Juni 2015

Auch Lübeck setzt auf Sporthallen zur Flüchtlingsunterbringung

Die Entscheidung des Landes Schleswig-Holstein in Lübeck eine Erstaufnahmeeinrichtung für 600 Flüchtlinge zu errichten schlug ein wie eine Bombe…..vor allem in dem Viertel wo die Einrichtung geplant war. Schnell formierte sich Widerstand. Selbstverständlich gaben sich die Bewohner des Bornkampes in Lübeck als weltoffen und mit Willkommenskultur großzügig ausgestattet, nur eben nicht bereit gleich 600 Flüchtlinge aufzunehmen, eine kleinere Anzahl wäre völlig in Ordnung, man würde sich freuen.
Die sofort gegründete Bürgerinitiative gegen die Erstaufnahmeeinrichtung hatte aber so viel Erfolg, dass die Bürger im Bornkamp wahrscheinlich nie in die Verlegenheit kommen werden, ihre Willkommensbereitschaft unter Beweis stellen zu müssen, da die Stadt Lübeck von einem Verkauf des Grundstücks an das Land nach den Protesten wohl absehen wird.
Dabei steckt die Stadt wirklich in der Klemme. Der Übereifer des Sozialsenators Schindler ist ihr schon mehrfach bei der Errichtung von Flüchtlingseinrichtungen in die Quere gekommen. Unter Druck gesetzt schnellstmöglich Einrichtungen zu schaffen ,schloss der Senator einen Grundstücksverkauf auf dem Lübecker Priwall zwecks Rückmietung der dort befindlichen Immobilie als Flüchtlingsunterkunft unter so fragwürdigen Umständen ab, dass sich mittlerweile ein Untersuchungsausschuss damit befasst und die geplante Unterbringung zumindest bis zur Klärung aller Fragen nicht möglich ist.
Völlig in Panik geraten teilt er nun mit, dass er zum Notfallplan greifen und die Sporthallen der Hansestadt zur Unterbringung nutzen will. In diesem Jahr erwartet die Stadt 1700 Asylbewerber, eine Hochrechnung die bereits mehrfach nachgebessert werden musste und auch in Zukunft werden muss. Nicht mitgerechnet sind darin die tagtäglich – und das seit Jahren- im Kopenhagenexpress aufgegriffenen Personen, die in Lübeck von der Bundespolizei aus dem Zug geholt werden und noch vor Ort einen Asylantrag stellen. Alleine vom 8.-17. Juni 2015 waren das 29 Personen , von einer hohen Dunkelziffer ist auszugehen.
Hochgerechnet auf das Jahr wären das 1500 Asylanträge. Die aufgegriffenen Personen stammen in erster Linie aus Eritrea , Marokko , Armenien , Afghanistan , Kosovo , und dem Jemen . Lediglich vier Personen waren Syrer und kämen in Genuss eines Asylverfahrens, obwohl ja auch sie über etliche sichere Drittländer eingereist sind.
Nun, Sozialsenator Schindler wird sich -zumindest solange wie er sich noch im Amt halten kann-, noch eine Menge Gedanken machen müssen, wie er die Massen Illegaler unterbringen wird. Groß wird seine Freude auch sein über die Pläne seines Bürgerschaftskollegen Thorsten Fürter von den GRÜNEN, teilte dieser doch heute folgendes auf seinem Facebookprofil mit :
„Die Grünen sind mit Sicherheit nicht gegen die Erstaufnahmeeinrichtung. Im Gegenteil. Ich werde vorschlagen, dass wir als Zeichen der Solidarität dem Land sogar mehr als die 600 Plätze anbieten. Allerdings nicht in einer Mammuteinrichtung, sondern verteilt auf mehrere Standorte. Einer davon auch im Bornkamp. Damit werden wir an alle Fraktionen herantreten. An CDU und SPD ebenso wie zB an Linke und Piraten.“
Na dann, viel Spaß beim Suchen nach geeigneten Orten. Andere Städte haben ja schon bewiesen, dass nach Sporthallenannektionen auch die Beschlagnahme privaten Wohnraumes eine Option ist.

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